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Was bedeutet Hoch am Wind?
Ein Segelboot segelt hoch am Wind (auch hart am Wind genannt), wenn es möglichst spitz gegen den wahren Wind (blaue Pfeile) anläuft – also in einem möglichst kleinen Winkel zur wahren Windrichtung, dabei aber noch eine vertretbare Geschwindigkeit erreicht. Bei geringem Seegang kann eine gut segelnde Yacht mit etwa 35° zum wahren Wind segeln, bei höheren Wellen sind es meist nur noch etwa 55°. Je kleiner dieser Winkel ist, desto kürzer wird beim Kreuzen der zurückzulegende Weg, gleichzeitig sinkt aber die Geschwindigkeit.
Weil hoch am Wind der scheinbare Wind stärker ist als der wahre Wind, krängt ein hoch am Wind segelndes Boot. Die Crew muss dann ausreiten.
Die Schoten sind hoch am Wind dichtgeholt. Bei einer Jolle wird das Schwert ganz heruntergelassen, um möglichst geringe Abdrift zu haben
Der Antrieb des Bootes erfolgt auf diesem Kurs durch Auftrieb, ähnlich wie bei einer Tragfläche, weshalb die Segel dafür flach [getrimmt](/wissen/trimmen werden müssen.


Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.
Beantwortet am 30.07.2026