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Was ist ein manövrierunfähiges Schiff?

Ein manövrierunfähiges Fahrzeug ist ein Fahrzeug, das wegen außergewöhnlicher Umstände nicht so manövrieren kann, wie es die KVR vorschreiben, und deshalb einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.

Beispiel dafür ist ein Maschinenfahrzeug mit Maschinen- oder Ruderschaden.

Wichtig ist: Eine Segelyacht in einer Flaute gilt nicht als manövrierunfähig, weil Flaute kein außergewöhnlicher Umstand ist. Ebenso gilt eine Segelyacht mit Maschinenschaden nicht als manövrierunfähig, solange Wind weht und noch gesegelt werden kann.

Ein manövrierunfähiges Schiff führt bei Nacht und bei verminderter Sicht zwei rote Rundumlichter senkrecht übereinander. Bei Fahrt durchs Wasser muss es auch die Seitenlichter und das Hecklicht führen. Sieht man bei Nacht ein anderes Schiff mit zwei roten Rundumlichtern senkrecht übereinander, aber weder ein Seitenlicht noch ein Hecklicht, so handelt es sich um ein manövrierunfähiges Schiff, dass keine Fahrt durchs Wasser macht.

Ein manövrierunfähiges Schiff führt keine Topplichter.
Ein manövrierunfähiges Schiff führt keine Topplichter.
Manövrierunfähiges Schiff ohne Fahrt durchs Wasser.
Manövrierunfähiges Schiff ohne Fahrt durchs Wasser.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.

Beantwortet am 20.07.2026

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