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Wie arbeitet man mit einem Kursdreieck?
Drei Aufgaben der klassischen Navigation (Papierseekarten) werden mit einem Kursdreieck gelöst:
1.) Den Kurs einer Seekarte entnehmen.
Verbinde über die Zentimeterskala des Kursdreiecks den Abfahrtsort A mit dem Bestimmungsort B. Lege nun das Anlegedreieck an eine (der beiden) Winkelskala des Kurstdreiecks an und verschiebe das Kursdreieck am Anlegedreieck, bis der Nullpunkt des Kurstdreiecks auf einem Längengrad (Meridian, senkrechte Linie) liegt. Unten auf dieser senkrechten Linie kann der Winkel abgelesen werden. Dabei stehen schwarze Zahlen für Richtungen nach rechts und rote Zahlen für Richtungen nach links.
2.) Den Kurs (Gradzahl ) vom Abfahrtsort A ausgehend in eine Seekarte einzeichnen.
Lege das Kursdreieck mit dem Nullpunkt der Winkelskala auf eine senkrechte Linie in der Seekarte. Drehe nun das Kursdreieck, bis die gewünschte Gradzahl genau auf der senkrechten Linie liegt. Lege nun wieder das Anlegedreieck an eine Winkelseite des Kursdreiecks an und verschiebe das Kursdreieck am Anlegedreieck, bis die Zentimeterskala des Kursdreiecks genau auf dem Abfahrtsort A liegt. Zeichne nun von A ausgehend den Kurs in die Seekarte ein. Dabei müssen schwarz dargestellte Gradzahlen nach rechts und rot dargestellte Gradzahlen nach links gezeichnet werden.
3.) Eine Standlinie in die Seekarte einzeichnen
Wie in Aufgabe 2 beschrieben muss das Kursdreieck auf eine senkrechte Linie gelegt und gedreht werden. Nun wird es wie oben beschrieben, mit dem Anlegedreieck verschoben, bis die Zentimeterskala durch das Peilobjekt geht. Achtung: Die Richtung muss nun zum Peilobjekt hin gezeichnet werden und nicht wie Aufgabe 2 vom Peilobjekt weg.



Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.
Beantwortet am 18.07.2026