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Welche Kennungen gibt es bei Leuchtfeuern?

Leuchtfeuer haben einen charakteristischen Rhythmus aus Licht und Dunkel, den man Kennung nennt. Es gibt folgende Kennungen:

Festfeuer (F): ein gleichbleibendes Licht in gleicher Farbe und Stärke, ohne Unterbrechung.
Unterbrochenes Feuer (Oc): das Licht scheint nicht ständig, sondern wird rhythmisch kurz unterbrochen.
Gleichtaktfeuer (Iso): Licht- und Dunkelphase sind gleich lang.
Blinkfeuer (LFl): ein Aufleuchten von mindestens zwei Sekunden, wobei die Dunkelphase mindestens eine Sekunde länger dauert als die Leuchtphase.
Blitzfeuer (Fl): ein Aufleuchten von weniger als zwei Sekunden, die Dunkelphase dauert länger als die Leuchtphase.
Funkelfeuer (Q): Blitze im Abstand von 1, 2 oder einer Sekunde.
Schnelles Funkelfeuer (VQ): Blitze im Abstand von 0,6 oder 0,5 Sekunden.

Diese Kennungen können auch als sogenannte Gruppen auftreten, wenn mehrere Blinke, Blitze oder Funkel in einer bestimmten Anzahl hintereinander erscheinen (z. B. Fl(3) für ein Blitzfeuer mit Gruppen von drei Blitzen).

Auch Kombinationen verschiedener Kennungen sind möglich, etwa ein unterbrochenes Funkelfeuer (IQ) oder ein schnelles Funkelfeuer mit angehängtem Blink (VQ(6)+LFl).

Kennungen. Der rote Strich unter der Kennung bezeichnet die Wiederkehr.
Kennungen. Der rote Strich unter der Kennung bezeichnet die Wiederkehr.

Die Antwort wurde zunächst mittels KI aus der neuesten Auflage des Buches Sportküstenschifferschein + Sportbootführerschein See erstellt und danach von Rolf Dreyer überarbeitet.

Beantwortet am 02.08.2026

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